Tagesausflug nach Ribnitz-Damgarten

Ribnitz-DamgartenDurch Ribnitz-Damgarten bin ich fast immer nur mit der Bahn durchgefahren, daher wurde es einmal Zeit etwas mehr von der Stadt zu sehen, welche eigentlich eine Zusammenlegung der mecklenburgischen Stadt Ribnitz und der pommerschen Stadt Damgarten ist. Ich fuhr also mit der Bahn bis zum Bahnhof von Damgarten. Dieser Stadtteil ist relativ beschaulich. Außer ein paar alten Häusern und einer Kirche, welche geschlossen war, gibt es dort nicht zu sehen. Der Hafen ist auch relativ klein und damit die Besichtigung recht schnell zu Ende. Darum ging es gleich weiter nach Ribnitz. Es sind nur etwa zwei bis drei Kilometer von Stadtzentrum von Damgarten bis zu Stadtzentrum von Ribnitz. Auf dem Weg nach Ribnitz überquert man die Recknitz, welche die ursprüngliche Grenze beider Landesteile darstellte.

In Ribnitz machte ich erst einmal eine Besichtigung der Stadt und fing mit den Hafen an. Da der Ort ursprünglich auch nur eine Kleinstadt war, geht eine Besichtigung recht schnell. Der Orststeil mach einen deutlich besseren Eindruck als Damgarten und es waren deutlich mehr Touristen da. Es gibt aber auch einige Museen und Ausstellungen in Ribnitz-Damgarten, die größere ist das Deutsche Bernsteinmuseum, welche eine interessante Ausstellung bietet und man bekommt für sein Eintrittsgeld auch ein kleines Tütchen mit Bernsteinen. Im Hause gibt es zudem eine Ausstellung über das ehemalige Kloster und auf dem Hof der Anlage mit der Galerie im Kloster eine kleine Ausstellung mit zeitgenössischer Kunst der Sammlung des Landkreises Vorpommern zu sehen. Unter vanderen Zeichnungen von Lyonell Feininger, welcher in Ribnitz-Damgarten einige Motive gefunden hat. Nach einer Fischbratwurst, welche es bei einem Kutter im Hafen von Ribnitz im Angebot gab, ging ich mir im Fahrradkeller ein Fahrrad leihen, da es erst 13.00 Uhr war.

Es ist schon etwas ungewohnt mit einem fremden Fahrrad zu fahren, besonders wenn man an die Macken seines eigenen Fahrrades gewöhnt ist. Es ging in Richtung des Ortsteiles Klockenhagen, wo es das Freilichtmuseum Klockenhagen gibt. Dieses Museum hat einige bäuerliche Häuser aus dem gesamten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern auf seinem Gelände aufgebaut und mit originalen Einrichtungsgegenständen ausgestattet. Es ist ein schönes Ziel, wenn man eh in der Gegend ist. Da ich immer noch ausreichend Zeit hatte, fuhr ich noch ein Stück auf das Fischland bis zum Ostseebad Dierhagen. Das Seebad, welches relativ dicht bei Ribnitz-Damgarten liegt, ist recht beschaulich und nicht so stark frequentiert wie Zingst oder Prerow. Auf der Waldbühne von Dierhagen spiele ein Pianist, aber leider war die Zeit dann doch etwas spät und ich wollte dann doch nicht den Zug verpassen, also fuhr ich gezwungenermaßen zurück.

Nach der Abgabe des Fahrrades hatte ich mich etwas verlaufen und war etwa eine Minute vor Ankunft des Zuges erst am Bahnhof. Da ich meine Liste mit den besten Restaurants von Stralsund noch etwas erweitern wollte, machte ich daher in der Hansestadt Stralsund einen Zwischenstopp. Dieses Mal war das essen dann etwas fleischiger, denn ich ging in das griechische Restaurant Jorgos, welches das Lieblingslokal eines meiner Kollegen ist, welcher aus Stralsund kommt. Das Essen in diesem Restaurant war sehrschnell fertig, owohl es proppenvoll war, das Fleisch nicht zu stark gebraten und insgesamt sehr lecker. Zudem gab es vor und nach dem Essen einen Ouzo. Insgesamt war es ein schöner Ausflug, denn nicht nur das wetter spielte an diesem Tage mit.