Tag des offenen Denkmals

Greifswald PanoramaHeute war der Tag des offenen Denkmals. Ein Grund sich mal wieder etwas in Lokalgeschichte zu bilden. Ich war relativ spontan als ich am Vormittag das Haus verließ und mich in Richtung Altstadt begab. Begonnen habe ich mit zwei Vorträgen im Rathaus und einer anschließenden Stadtführung zu diesem Thema, welches um die alten Speichergebäude der Stadt Greifswald ging. Bei den Vorträgen wurde auf die Besonderheiten der einzelnen Gebäude eingegangen, welche wir später auch besichtigen konnten. Das erste Haus war das Rathaus, bei welchem es um die Geschichte als Kaufhaus ging und auf bauliche Eigenschaften des Gebäudes hingewiesen wurde. Das nächste war eines der Bürgerhäuser in welchem sich heute der Alte Fritz befindet. Hier war das neogotische Treppenhaus ein schöner Blickfang. Imposanter war das Treppenhaus im Weissenbornschen Haus, dem größten Speicher im südlichen Ostseeraum.

Dann ging es in das ehemalige Zeughaus, in welchen sich heute Büros befinden, bevor es zu den Speichern in der Hunnenstraße und einem Speicher in der Steinbeckerstraße ging. Intereressant war zu erfahren, dass es sich bei diesen Speichern um einen ganzen Komplex eines Kornhändlers handelte und dass der letztgenannte Speicher schon beim Bau eine Fassade eines Wohnhauses besaß. In derselben Straße befindet sich ein weiterer Speicher, welcher im Inneren noch ein mittelalterliches Lastenrad besitzt.

Nach den ganzen Speichern ging etwas naturwissenschaftlicher zu. Es gibt noch einige Museen in Greifswald, in welchen ich noch nicht war. Heute war endlich die Gelegenheit für das Zoologische Museum der Universität Greifswald. Von der Führung habe ich nur noch den Schluss mitbekommen, sie war aber auch in der Kurzfassung recht interessant.Witzig war es zu erfahren, dass die Bayern einen Seeadler im Wappen haben und keinen Steinadler, so wie es gerne behauptet wird.

Danach war der Dom dran und ich weiß nicht wie ich es eigentlich bin nach oben geschafft habe. Erst ging es die Wendeltreppe hoch und hatte man zwei Drittel der Strecke geschafft. Die Treppen waren recht steil und irgendwann war ich trotzdem oben angelangt, wie man an dem Bild sehen kann. Wenigstens war es eine recht gute Sicht, die man von dort oben hatte, ansonsten hätte ich mich dann doch geärgert. Und das schöne an der ganzen Sache war, dass ich mir die 3 Euro Eintritt gespart habe. Zum Abschluss war dann noch ein Vortrag über den Walfisch in der Marienkirche bevor es nach über 6 Stunden Bildungsmarathon nach Hause ging.