Radtour um den Strelasund

StrelasundIrgendwie hatte ich mit dem Wetter während meines letzten Urlaubes nicht viel Glück. Nur die ersten Tage war Sonnenschein, der Rest wurde etwas feuchter. Zum Glück hatte ich die Tage mit schönem Wetter genutzt und mehrere Ausflüge unternehmen können. Am Montag war eine Uhradelung des Strelasunds dran. Eigentlich wollte ich nach Barth, da aber an dem Tag die Museen geschlossen waren, beschloss ich eine Radtour im Südwesten der Insel Rügen zu unternehmen.

Von Greifswald aus ging es erst einmal nach Rheinberg, welches auf der Hälfte der Strecke zwischen Greifswald und Stralsund liegt. Von dort aus waren es nur noch ein paar Kilometer bis zur Fähre in Schaprode. Meine Ankunft am Hafen war gut getaktet, da ich nur noch eine Minute bis zur Abfahrt warten musste. Auf der Fähre konnte man wunderbar die Wettergrenze sehen, welche zwischen den beiden Hansestädten liegt. Im Norden war blauer Sonnenschein mit ein paar kleinen Wölkchen, im Süden war der Himmel völlig bedeckt. Ich hatte daher Glück da ich die ganze Zeit nur im strahlenden Sonnenschein fuhr und die Wolken immer hinter mir hatte.

Das erste Ziel war der Park in Losenitz. Etwas mehr Pflege könnte der Park ruhig gebrauchen, er ist ziemlich verwildert und Wanderwege gibt es auch nicht. So hatte ich mir gleich einmal nasse Füße geholt. Dann ging es nach Groß Schoritz, dem Geburtshaus von Ernst Moritz Arndt, in welchem es eine kleine Ausstellung von der Ernst-Moritz-Arndt-Gesellschaft gibt. Sie ist aber recht überschaubar und ich hatte mehr erwartet. Als Haltestation auf einer Radtour in dem Teil der Insel Rügen eignet es sich aber als kleine Raststation. Dann ging es über die kleinen Dörfer Zudar, Poseritz und Gustar bis nach Altefähr, welches gegenüber der Hansestadt Stralsund liegt. In den Dörfern gibt es schöne kleine Dorfkirchen, welche schöne Fotomotive abgeben. In Gustow machte ich noch eine Rast in der Gaststätte Zum Reiter.Von Altefähr konnte man kein gutes Panorama von Stralsund machen, da es doch eine recht trübe Sicht war. Über den alten Rügendamm ging es unterhalb der neuen Rügenbrücke auf die andere Seite des Strelasunds bis nach Stralsund. Ich fuhr aber nicht mehr in die Altstadt von Stralsund, sondern gleich weiter in Richtung Greifswald, da ich am Abend noch Termine hatte.

Er Rückweg war recht beschwerlich. Ich hatte schon auf dem Hinweg über die Insel Rügen immer Gegenwind, auf dem Rückweg, wie konnte es anders sein, war dieser immer noch da, nur deutlich stärker. Irgendwie fange ich an Radtouren an der Küste nicht mehr zu mögen, denn der Wind kommt immer von dort wo man hin will. Der Rückweg war daher beschwerlicher, da auch der Weg ungünstiger ist. Die Fahrt über das Kopfsteinpflaster ist recht anstrengend und man kann auch nicht allzu schnell drüber fahren. Völlig fertig gönnte ich mir noch eine Stärkung im Doris Diner, bevor es dann zurück nach Greifswald ging.