Museumstour in Wolgast

Marktplatz WolgastBei meiner Rückfahrt aus Peenemünde war es aber noch recht früh und da es schönes Wetter war, beschloss ich einen kleine Zwischenaufenthalt in der Stadt Wolgast zu machen. Bei meinem letzten Aufenthalt in der kleinen Stadt am Peenestrom waren die beiden Museen leider geschlossen und da in der Kaffeemühle eine neue Sonderaustellung war, welche auf zahlreichen Plakaten in der Region angekündigt wurde, beschloss ich ganz spontan am Bahnhof Wolgast-Hafen aus den Zug zu steigen und diese Austellungen zu besuchen.

Das Rungehaus von Wolgast befindet sich in der Nähe dieser Haltestelle. Im Elternhaus von Philipp Otto Runge wurde vor einigen Jahren ein kleines Museum eingerichtet, welches über sein Leben und seine Arbeit informiert. Das Rungehaus ist ziemlich klein, wenn man bedenkt dass sein Vater zu Lebzeiten einer der wichtigsten Reeder in der Region war. Für die Größe der Ausstellung fand ich den Eintrittspreis, wenn ich den auch noch im Verhältnis zu dem vom Stadtmuseum sehe, nicht unbedingt preiswert. Man , in diesem Fall war es ich selber, war also schnell wieder draußen auf der Straße.

Als nächstes Ziel war das Stadtmuseum von Wolgast dran, welches wegen dem Aussehen des Hauses scherzhaft auch Kaffeemühle genannt wird. Es ist in einen schönen alten Speicher untergebracht und beinhaltet eine für die Größe der Stadt Wolgast interessante Ausstellung über die Geschichte der Stadt Wolgast, dem ehemaligen Herzogsschloss, sowie der Schifffahrt und den Werften. Von der Gestaltung des Hauses, insbesonderen der prächtigen Diele, fand ich dieses Gebäude deutlich repräsentativer als das von mir davor besuchte Rungehaus. Dann bin ich noch etwas durch die Altstadt von Wolgast gebummelt, habe noch ein paar schöne Bilder von der Stadt gemacht und als das Fischbrötchen verspeist war, ging es wirklich nach Hause.